| Datum | 22.05.2005 |
| Publikationstyp | Artikel & Beiträge |
| Verlag | NZZ |
| Herausgeber | NZZ am Sonntag |
| Text | Judit Solt |
| Fotografie | Andrea Helbling |
Eng und spiessig – die Vorurteile über Genossenschaftswohnungen sind nicht eben schmeichelhaft. Sie erweisen sich indes regelmässig als falsch. Wahr stimmt es, dass in Genossenschaftswohnungen pro Person durchschnittlich 31 m² zur Verfügung stehen, während es im Durchschnitt aller Mietwohnungen 36 m² sind. Und es stimmt auch, dass Wohnungen überproportional viele 3-Zimmer-Wohnungen besitzen, während grosse Wohnungen untervertreten sind. Doch Statistiken sagen nicht alles: In den letzten Jahren sind in Zürich neue Genossenschaftswohnungen entstanden, deren Grösse, Wohnstandard und architektonische Qualität manche Eigentumswohnung in den Schatten stellen.

